Mitglied sein

Regel 1: Die Satzung sagt: Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.“ Nutze diese Möglichkeit, sei dabei und wenn du willst, dann bring dich ein.

Regel 2: Wenn dir etwas an deinem Verein gefällt, dann sage es allen, aber wenn dir etwas nicht gefällt, dann sage es nur dem Vorstand. Auch hier hat die Satzung eine treffende Aufforderung parat: „Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.“

Regel 3: Nutze deine Mitgliedschaft, den Verein zu gestalten. Dazu genügt es bereits, an der jährlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) teilzunehmen. Dort lernst du kennen, welche positiven und welche negativen Erfahrungen der Verein macht, und hast Gelegenheit, deine Fragen oder deine Vorschläge, aber auch deine Kritik einzubringen. Was dich bewegt, bewegt sicher auch andere. Wer sich zurückzieht, überlässt den anderen das Feld. Die Mitgliederversammlung ist aber ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig und entscheidet letztlich.

Regel 4: Habe keine Angst, dich irgendwo zu engagieren. Es stimmt nicht, dass derjenige, der seinen Mund aufmacht, gleich eine Aufgabe übertragen bekommt. Unbenommen kann jeder sich bereit erklären, eine Aufgabe zu übernehmen. Wenn aber eine Aufgabe zu verteilen ist, dann wird der Vorstand zuerst im persönlichen Gespräch mit einem möglichen Kandidaten reden und bei Ablehnung niemals öffentlich darüber sprechen.

Regel 5: Mache es denjenigen, die eine Aufgabe übernommen haben, leicht in ihrer Tätigkeit. Alle leisten ehrenamtlich, das heißt freiwillig und ohne Vergütung. Es kann niemals richtig sein zu sagen: „der muss das doch machen, der wollte es ja so“ oder etwa „das ist dem seine Pflicht“.

Regel 6: Wähle für jeden Schriftverkehr mit dem Verein die kostengünstige Form einer E-Mail. Ein Brief kostet nicht nur Porto, sondern auch viel Papier und Zeit. Wenn ein Bankeinzug falsch erscheint, dann widersprich nicht bei der Bank, das kostet den Verein sehr viel Geld. Kläre die Unstimmigkeit erst mit dem Verein ab (telefonisch oder über E-Mail). Wurde dir zu viel abgezogen, dann wird dir der Verein das durch eine Überweisung schnellstens ausgleichen.

Regel 7: Der Verein tut etwas für dich, er macht dir Angebote. Nimm teil an den Angeboten, sie sind für dich und tun dir gut. Wenn du aber trotzdem Probleme hast, dann öffne dich deinem Übungsleiter. Er hat die Ausbildung und das Wissen, wie dir geholfen werden kann.

Regel 8: Nimm die anderen Mitglieder wahr als das, was du auch bist. Es gibt keinen, der besser ist als du, aber auch keinen, der schlechter ist. Wir alle wollen das gleiche Ziel erreichen – zusammen geht es am leichtesten.

Regel 9: Beherzige die sportlichen Regeln im Verhalten miteinander. Lies in einer ruhigen Minute das, was du im Archiv unter „Ehrenkodex“, „Jugendschutz“ und „Missbrauch“ findest.

Regel 10: Werde fit, bleibe fröhlich und gesund..

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